Anfang November waren wir wieder einmal in Goslar und natürlich war das Zinnfigurenmuseum unser Ziel. Die wechselnden Sonderausstellungen machen die Besuche immer wieder spannend. Perücken, Pomp und Pulverdampf weiterlesen →
Vom Regierungsantritt bis zum Ausbruch des Zweiten Nordischen Krieges (1640 bis 1656)
Nach dem Tod des Kurfürsten Georg Wilhelm am 1. Dezember 1640 übernahm Kurfürst Friedrich Wilhelm als Nachfolger seines Vaters die Regierung in seinen weit verstreuten Herrschaftsgebieten von Preußen im Osten bis zu Kleve am Niederrhein im Westen. Der Große Kurfürst als Feldherr weiterlesen →
Im Jahr 2024 schuf Karl-Werner Rieger aus Kronshagen die Zinnfigurenserie „Hauptmann Xaver von Mellenthin überrascht dänische Offiziere in ihrer Unterkunft“ (Abb.1). Vorlage war eine Abbildung aus dem Buch „Unser Volk in Waffen“ von J.Scheibert aus dem Jahr 1897 (Abb.2). Sammlerfreund Rolf Ehlers-Maassen hat mit den Figuren nach der historischen Vorlage ein kleines Diorama gestaltet. Die Eroberung der Insel Fehmarn am 15.März 1864 weiterlesen →
„Dragoner sind halb Mensch halb Vieh, zu Pferd gesetzte Infanterie“, diese herablassende „Kavallerie-Weisheit“, die sich selbst dann noch hartnäckig hielt, als sich die Dragoner in späterer Zeit kaum noch von den „Regimentern zu Pferde“ unterschieden, hatte in der Mitte des 17. Jahrhunderts noch ihre volle Berechtigung. Auf Märschen, Erkundungen und vorgeschobenen Posten waren sie beritten, kam es jedoch zum Gefecht, saßen sie ab und feuerten in geschlossener dreigliedriger Formation, wobei das erste Glied niederkniete. Gelegentlich wurden auch Musketiere beritten gemacht und als Dragoner verwendet. Die kurbrandenburgischen Dragoner im Zweiten Nordischen Krieg 1655 bis 1660/61 weiterlesen →
Eine Regiments-Chronik des altpreußischen Infanterieregiments Nr. 2
(1655 bis 1807)
2Teil
Das preußische Regiment z. F. „Roeder“ (1743 „Schlichting“, 1750 „Kanitz“, 1769 „Stutterheim“/ „Alt-Stutterheim“, 1783 „Anhalt“) unter König Friedrich II. (1740-1786)
G. Stenvers
1740 wird die 4-gliedrige Aufstellung der Musketiere abgeschafft. Der 1. Schlesische Krieg sieht das Regiment Roeder im Kriegsjahr 1741 beim sog. „Observationskorps“. Die beiden Grenadierkompanien treten zunächst mit denen des Regiments z. F. Groeben (Nr. 4) zum Grenadierbataillon „Pfuhl“ zusammen, später dann mit nur 1 Kompanie des Regiments z. F. Prinz Ferdinand (Nr. 34) zum Grenadierbataillon „Haufs“. An der Schlacht von Mollwitz ist das Regiment nicht beteiligt. 1742 befindet sich das Regiment beim Korps des Fürsten Leopold von Anhalt-Dessau. Unter den schwarzen Fahnen – Teil 2 weiterlesen →
Eine Regiments-Chronik des altpreußischen Infanterieregiments Nr. 2
(1655 bis 1807)
Teil 1
Die Gründung durch das kurbrandenburgische Regiment z. F. „Schwerin“ (1655-1668)
Mit Kapitulation vom 20.12.1655 warb Oberst Bogislav von Schwerin, der Kommandant der Festung Kolberg, in Pommern ein Regiment zu Fuß von 8 Kompanien, welches aber erst im März 1657 vollständig gemustert werden konnte und zur See nach Pillau in Preußen gebracht wurde. Unter den schwarzen Fahnen Teil 1 weiterlesen →
Was war denn in früheren Zeiten der Heimatschein für ein Dokument und welche Bedeutung hatte er für seinen Inhaber?
Nun, früher war „Heimat“ ein individuelles Rechtsgut, im Regelfall erworben durch die Geburt, durch die der Mensch in die Gemeinde seines Geburtsortes eng eingebunden war. Das Dokument, welches das Heimatrecht dokumentierte, war der Heimatschein, gleichzeitig war es auch ein Ausweispapier für den Betreffenden. Ein Heimatschein aus dem Jahr 1866 weiterlesen →
Der Deutschordensstaat (Staat des Deutschen Ordens) war das Gebiet des Deutschen Ordens in der Zeit von 1230 bis 1561. Der Staat umfasste im Kern etwa das Gebiet Alt-Preußens zwischen Weichsel und Memel (das spätere West- und Ostpreußen) sowie bis 1561 als eigenständiges Meistertum Livland im Baltikum, in der Größe etwa dem heutigen Estland und Lettland entsprechend. Auch die Balleien im Heiligen Römischen Reich, die dem Hochmeister direkt unterstellt waren, können dem Ordensstaat zugerechnet werden. Deutschordensritter treffen in Ostpreußen auf eine Siedlerfamilie, ca. 1260 weiterlesen →
Ausstellung mit Zinnfiguren im Wasserturm in Hohenlockstedt
Hohenlockstedt Nach längerer Pause gestalten die Zinnfigurensammler aus Schleswig-Holstein wieder eine Ausstellung. Die Sammler zeigen ihre Schätze im Museum am Wasserturm in Hohenlockstedt. Der Titel der Schau: Geschichte und Geschichten in Zinn. Es ist nach 2017 das zweite Mal, dass die Norddeutschen ihre Figuren in dem Museum präsentieren. Kleine Schätze aus Zinn 26. Mai – 17. November weiterlesen →
In der politischen Praxis des 18. Jahrhunderts entwickelte sich der lippische Anteil der Grafschaft Schaumburg mit der Residenz Bückeburg zur selbständigen Grafschaft Schaumburg-Lippe. Zu den bedeutendsten und berühmtesten Regenten des kleinen Landes gehörte Graf Wilhelm Friedrich Ernst zu Schaumburg-Lippe, der von 1748 bis 1777 regierte.