Alle Beiträge von owerner

Sammelgebiete: Wikinger Schotten Preussen Warmachine/Hordes

„Die Xipehuz“- Ein Ausflug in die Welt der Plastikfiguren und der Science-Fiction des 19. Jahrhunderts

Vor vielen Jahren bereits faszinierte mich die Science Fiction-Kurzgeschichte „Die Xipehuz“ aus dem Jahr 1887. Dann, vor zwei Jahren fasste ich den Plan, diese in ein Diorama umzusetzen. Insgesamt bietet S-F sehr gute Motive für Dioramen, im Internet gibt es genügend Beispiele dafür. Allerdings wurden „Die Xipehuz“ m. W. noch nicht so dargestellt. „Die Xipehuz“- Ein Ausflug in die Welt der Plastikfiguren und der Science-Fiction des 19. Jahrhunderts weiterlesen →

Als Altona noch Konkurrent zu Hamburg war

Gerriet Stenvers

Historisch gesehen kam es von Anfang an zwischen Hamburg und Altona zu Auseinandersetzungen über Weide- und Münzrechte, Zunft- und Glaubensfragen und die Nutzung der Elbe. 1591 brach ein Grenzkrieg aus, der auch vor dem Reichskammergericht ausgetragen wurde und erst 1740 durch einen Vergleich endete. Ebenso akzeptierte Hamburg Altonas Stadtprivileg von 1664 erst 1692 im Kopenhagener Rezess. Als Altona noch Konkurrent zu Hamburg war weiterlesen →

30. Kulmbacher Malwoche – Zinnfigurenfreunde feiern Jubiläum

Anfang April trafen sich erneut begeisterte Zinnfigurenmaler im Hotel Kronprinz in Kulmbach zur traditionellen Malwoche. Der Veranstaltungsraum, das Patenstadtstüberl, bietet mit seinen Oberlichtern und der guten Belüftungsmöglichkeit ideale Bedingungen für konzentriertes Arbeiten. Die Tische waren bereits vorbereitet und mit Mehrfachsteckdosen für die Arbeitslampen ausgestattet – perfekte Voraussetzungen für eine produktive Woche.

30. Kulmbacher Malwoche – Zinnfigurenfreunde feiern Jubiläum weiterlesen →

Die Eroberung der Insel Fehmarn am 15.März 1864

Im Jahr 2024 schuf Karl-Werner Rieger aus Kronshagen die Zinnfigurenserie „Hauptmann Xaver von Mellenthin überrascht dänische Offiziere in ihrer Unterkunft“ (Abb.1). Vorlage war eine Abbildung aus dem Buch „Unser Volk in Waffen“ von J.Scheibert aus dem Jahr 1897 (Abb.2). Sammlerfreund Rolf Ehlers-Maassen hat mit den Figuren nach der historischen Vorlage ein kleines Diorama gestaltet. Die Eroberung der Insel Fehmarn am 15.März 1864 weiterlesen →

Die kurbrandenburgischen Dragoner im Zweiten Nordischen Krieg 1655 bis 1660/61

„Dragoner sind halb Mensch halb Vieh, zu Pferd gesetzte Infanterie“, diese herablassende „Kavallerie-Weisheit“, die sich selbst dann noch hartnäckig hielt, als sich die Dragoner in späterer Zeit kaum noch von den „Regimentern zu Pferde“ unterschieden, hatte in der Mitte des 17. Jahrhunderts noch ihre volle Berechtigung. Auf Märschen, Erkundungen und vorgeschobenen Posten waren sie beritten, kam es jedoch zum Gefecht, saßen sie ab und feuerten in geschlossener dreigliedriger Formation, wobei das erste Glied niederkniete. Gelegentlich wurden auch Musketiere beritten gemacht und als Dragoner verwendet. Die kurbrandenburgischen Dragoner im Zweiten Nordischen Krieg 1655 bis 1660/61 weiterlesen →

Unter den schwarzen Fahnen – Teil 2

Unter den schwarzen Fahnen

Eine Regiments-Chronik des altpreußischen Infanterieregiments Nr. 2

(1655 bis 1807)
2
Teil

Das preußische Regiment z. F. „Roeder“ (1743 „Schlichting“, 1750 „Kanitz“, 1769 „Stutterheim“/ „Alt-Stutterheim“, 1783 „Anhalt“) unter König Friedrich II. (1740-1786)

G. Stenvers

1740 wird die 4-gliedrige Aufstellung der Musketiere abgeschafft. Der 1. Schlesische Krieg sieht das Regiment Roeder im Kriegsjahr 1741 beim sog. „Observationskorps“. Die beiden Grenadierkompanien treten zunächst mit denen des Regiments z. F. Groeben (Nr. 4) zum Grenadierbataillon „Pfuhl“ zusammen, später dann mit nur 1 Kompanie des Regiments z. F. Prinz Ferdinand (Nr. 34) zum Grenadierbataillon „Haufs“. An der Schlacht von Mollwitz ist das Regiment nicht beteiligt. 1742 befindet sich das Regiment beim Korps des Fürsten Leopold von Anhalt-Dessau. Unter den schwarzen Fahnen – Teil 2 weiterlesen →

Unter den schwarzen Fahnen Teil 1

Eine Regiments-Chronik des altpreußischen Infanterieregiments Nr. 2

(1655 bis 1807)

Teil 1

Die Gründung durch das kurbrandenburgische Regiment z. F. „Schwerin“ (1655-1668)

 

Mit Kapitulation vom 20.12.1655 warb Oberst Bogislav von Schwerin, der Kommandant der Festung Kolberg, in Pommern ein Regiment zu Fuß von 8 Kompanien, welches aber erst im März 1657 vollständig gemustert werden konnte und zur See nach Pillau in Preußen gebracht wurde. Unter den schwarzen Fahnen Teil 1 weiterlesen →

Ein Heimatschein aus dem Jahr 1866

Gerriet Stenvers

Was war denn in früheren Zeiten der Heimatschein für ein Dokument und welche Bedeutung hatte er für seinen Inhaber?

Nun, früher war „Heimat“ ein individuelles Rechtsgut, im Regelfall erworben durch die Geburt, durch die der Mensch in die Gemeinde seines Geburtsortes eng eingebunden war. Das Dokument, welches das Heimatrecht dokumentierte, war der Heimatschein, gleichzeitig war es auch ein Ausweispapier für den Betreffenden. Ein Heimatschein aus dem Jahr 1866 weiterlesen →