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Sammelgebiete: Wikinger Schotten Preussen Warmachine/Hordes

Brennendes Interesse an der Feuerwehr

Jedermann verlässt sich auf die Feuerwehr. Wenn es brennt, sind die Feuerwehrleute in Windeseile am Einsatzort. Dadurch gelingt es den Rettungskräften häufig, Schlimmes wie Todesopfer oder einen Totalschaden zu verhindern. Während in den Großstädten und in der Industrie hauptberufliche Feuerwehrleute Löschwerkzeug bei Fuß stehen, sind es auf dem Land fast immer ehrenamtliche Männer und – wenige, aber immerhin zahlenmäßig allmählich anwachsende – Frauen, die ihre Freizeit dem Dienst am Nächsten opfern. Ob Broterwerb oder Ehrenamt: Wichtig, nicht selten sogar überlebenswichtig, ist für Feuerwehrleute eine moderne und zuverlässige Ausrüstung. Das Werkzeug der Brandbekämpfer wurde und wird immer besser und zuverlässiger. Wie alles anfing und wie die Feuerwehren heutzutage ausgerüstet sind, zeigt das in Norderstedt ansässige Feuerwehrmuseum Schleswig-Holstein – Ziel des diesjährigen Himmelfahrtausflugs der Zinnfigurensammler aus Schleswig-Holstein.

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Das hessische Regiment zu Fuß “Grenadiere” im Spanischen Erbfolgekrieg 1702-1712

Errichtung, Stärken und Führung

Wenn es auch schon ursprünglich im 17. Jahrhundert in den deutschen Staaten Grenadiere für den Kampf mit Handgranaten nach französischem Vorbild gab, die in die jeweiligen Kompanien der Infanterieregimenter integriert waren, so sind doch die ersten eigenständigen Grenadierbataillone und Grenadierregimenter erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts errichtet worden. Das hessische Regiment zu Fuß “Grenadiere” im Spanischen Erbfolgekrieg 1702-1712 weiterlesen

Ein Heimatschein aus dem Jahr 1866

Was war denn in früheren Zeiten der Heimatschein für ein Dokument und welche Bedeutung hatte er für seinen Inhaber?

Nun, früher war „Heimat“ ein individuelles Rechtsgut, im Regelfall erworben durch die Geburt, durch die der Mensch in die Gemeinde seines Geburtsortes eng eingebunden war. Das Dokument, welches das Heimatrecht dokumentierte, war der Heimatschein, gleichzeitig war es auch ein Ausweispapier für den Betreffenden. Das Heimatrecht bedeutete, dass die betroffene Person im Falle persönlicher Not zu jeder Zeit in die Heimatgemeinde zurückkehren konnte. Dort hatte sie Anspruch auf notwendige Unterstützung (Unterbringung und Beköstigung). Das Heimatrecht war unveräußerlich und nicht übertragbar. In den Staaten des Deutschen Bundes (1814-1866) wurde es regelmäßig durch Geburt, Aufnahme, Heirat oder Anstellung in einem öffentlichen Amt erworben. Der Verlust trat nur infolge des Erwerbs einer anderen Staatsangehörigkeit oder eines anderen Heimatrechts ein. Ein Heimatschein aus dem Jahr 1866 weiterlesen

Ulanen, Turkos, Mitrailleusen

Eine Zinnfigurenzeitreise ins Jahr 1870/71

… lautet der Titel einer Sonderausstellung im Zinnfigurenmuseum Leipzig-Dölitz welche bereits im Mai diesen Jahres eröffnet wurde. Als Mitglied der Leipziger Sammlergruppe und Sammler der Figuren der Einigungskriege kam ich natürlich der Bitte nach mich an der Ausstellung zu beteiligen. In der Oktoberausgabe der Zeitschrift „Die Zinnfigur“ hatte ich bereits Gelegenheit über die Ausstellung berichten zu können. Hier folgen noch einige Ergänzungen zum Beitrag. Ulanen, Turkos, Mitrailleusen weiterlesen

Zinn meets Jazz…

Zinn meets Jazz…aus dem Leben eines Zinnfigurenfreundes. Hier ein weiterer Beweis dafür, wie breitgefächert unsere geschätzte Zinnfigur das kulturhistorische Spektrum abbildet und nicht nur (wie wahrscheinlich noch weit verbreitete Meinung) in friderizianischen Uniformen grenadiermützengekrönt daherkommt. Und selbst bei der zinnfigürlichen Abbildung musikhistorischer Themen beschränkt sie sich nicht auf schon weiter zurückliegendes wie Der junge Mozart am Flügel, Richard Wagner oder Wilhelm Furtwängler beim Dirigieren. Auch uns noch lebendig lebenden Älteren (so sie denn allerdings nicht völlig mit Jazz und Swing auf dem Kriegsfuß stehen) bietet sie etwas quasi „zeitgenössisches“ zum Bemalen.

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Die Sage von Jan und Griet

(nach Karl Cramer, Kölner Dichter)

Diese Sage, welche in mündlicher Überlieferung aus Köln bzw. dem Kölner Umland stammen soll, wurde 1837 von dem Kölner Dichter Karl Cramer (*1807, 1863) als Gedicht in Kölner Mundart verfasst.

Sage und Gedicht handeln von der unglücklichen Liebe des jungen Burschen Jan, der als Bauernknecht um 1610 die hübsche Magd Griet heiraten wollte und von ihr wegen seiner ärmlichen Verhältnisse bei seinem Heiratsantrag abgewiesen wurde. Griet gefiel zwar eigentlich der gutaussehende Mann auch, sie hoffte aber, aufgrund ihres hübschen Aussehens, eine bessere Partie in wirtschaftlicher Hinsicht machen zu können. Jan, von der Ablehnung schwer getroffen, ließ sich von einem Werber für die spanische Armee des Generals Spinola anwerben und zog in den Krieg. Da Jan ein tüchtiger Soldat war und zudem auch noch Glück hatte, konnte er Offizier werden und im Laufe der Zeit während des Dreißigjährigen Krieges bis zum General aufsteigen sowie viele entscheidende Siege erringen. Nach seinem Sieg bei der „Feste Hermanstein“ (Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz), die er belagerte und 1637 von der französischen Besatzung befreite, zog er 1638 hoch zu Ross im Triumphzug durch die Severinstorburg mit seinen Truppen in Köln ein.

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Die Sachsenkriege Karls des Großen

Allgemeines

Die Sachsenkriege Karls des Großen begannen im Sommer des Jahres 772 mit einem Feldzug gegen das Volk der Sachsen („Altsachsen“) und endeten im Jahre 804 mit der Unterwerfung der sächsischen Nordalbingier. Im Ergebnis wurde dann nach mehr als 30-jähriger kriegerischer Auseinandersetzung das Siedlungsgebiet der Sachsen endgültig dem Fränkischen Reich einverleibt.

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